Solch ein kurioses Spiel mit so vielen vergebenen Chnacen auf beiden Seiten hat der 30jährige KR wohl selten erlebt. Bezeichnend hierfür fielen die beiden Treffer aus identischen Situationen. Bei hoch und knapp vor die Kiste getretene Ecken wurden die TW teils fair, teils unfair, zumindest unsportlich bedrängt.

Die Asper Ecke in der 14. Minute verwandelte „Kopfballungeheuer“ Nico mit dem selben zur 1:0 Führung, die Rödinghauser Ecke in der 57. Minute landete im Asper Tor nachdem TW Tom von einem kurz zuvor eingewechselten Spieler extrem bedrängt wurde der augenscheinlich nur diese eine Aufgabe hatte. Bezeichnend für das Spiel, den Treffer wertete der Schiri aus dem Gewusel vor dem Tor heraus als Eigentor. Schon in der 8. Minute stand ein Rödinghauser Spieler vollkommen frei vor TW Tom, zielte jedoch hoch am Asper Tor vorbei.

In der ersten Halbzeit waren die Asper überlegen, hatten freistehend vor dem Tor viele Möglichkeiten, trafen jedoch nicht ins Tor. Die Gäste beschränkten sich auf Konter. In der zweiten Halbzeit das umgekehrte Bild. Bei Aspe ließen Kraft und Konzentration nach, Rödinghausen hatte mehr Spielanteile, Aspe blieb stets durch Konterangriffe gefährlich. Nico musste im Mittelfeld viele Löcher stopfen. Was dann in dieser Phase auf beiden Seiten an „100%igen“ vergeben wurde, läßt sich nicht in Worte fassen. Bezeichnend hierfür eine Aktion vor dem Asper Tor. Viermal scheiterten die Gäste aus sehr kurzer Distanz an Toms Abwehrreaktionen und an Asper Abwehrbeinen, ehe abschließend Nico 2m vor dem eigenen Tor stehend mit Blickrichtung auf das Tor mit einem Kunstschuß in größter Bedrängnis ans LATTENKREUZ rettete. Mehr Action geht einfach nicht.

Nun muss man daran arbeiten wieder zu der Form die das Team in den Monaten November/Dezember auszeichnete zurück zu kehren. Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden WE beim Nachholspiel in Bad Oeynhausen.